ORI Projektraum

27. Mai 2017

Veranstaltungsort

Neukölln
Friedelstraße 8
Berlin
12047
Neukölln

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Raum für Raum: Offen und nicht-kommerziell

Das ORi versteht sich als einen sozialen Ort, der allen Menschen offen stehen soll zum Besuch, zur Interaktion, zur Umsetzung ihrer eigenen Ideen. Das künstlerisch-kulturelle Programm entwickelt sich ebenso aus dem Kollektiv der Mitarbeitenden heraus wie es auch auf Impulse von außen setzt – es ist ein Raum, der anderen Menschen Raum für ihre Ideen bietet.

KünstlerInnen jeglichen Alters finden hier eine Plattform, um ihre eigenen kreativen Ideen und Visionen zu entwickeln, umzusetzen und zu präsentieren. Gäste müssen nicht in einer passiven Konsumentenrolle verharren, sondern sind dazu eingeladen, sich den Raum anzueignen, ihn mitzugestalten und aktiv zu nutzen. Auch können externe Gruppen und Initiativen, denen es an Infrastruktur mangelt, den Raum temporär nutzen. Dabei wird eine Einbindung in den Kiez angestrebt, so dass insbesondere NachbarInnen das ORi für sich als einen offenen Raum wahrnehmen. Einen wichtigen Grundstein dafür bilden die geregelten Öffnungszeiten.

Das ORi ist ein nicht-kommerzieller Raum. Niemand wird für seine Mitarbeit bezahlt, es gibt weder regulären Lohn noch Aufwandsentschädigungen. Die Kosten des laufenden Betriebes werden ausschließlich über Spenden und zusätzliche Treseneinnahmen finanziert. Für den Besuch von Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben, die Raumnutzung ist auch für externe Gruppen kostenfrei. Der Zugang zum ORi, seinen Veranstaltungen und seiner Infrastruktur soll nicht an monetäre Voraussetzungen gekoppelt sein.

„Jeder Mensch ist ein Künstler“: Ermöglichend und interdisziplinär

Das ORi begreift sich als Ermöglicher von Ideen. Neben der Umsetzung eigener künstlerischer Konzepte unterstützen wir andere dabei, den Raum zu nutzen und von passivem Publikum zu aktiven GestalterInnen zu werden. Dabei sind wir bestrebt, möglichst vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen eine Plattform zu bieten und versuchen einen direkten, unvoreingenommen Zugang zur Kunst zu bewahren.

Getreu dem Motto von Joseph Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“ fördert das ORi den Austausch über künstlerische Positionen und einen damit verbundenen Qualifizierungsprozess, der Menschen einen diskursiven Zugang zu Kunst jenseits von akademischen Debatten ermöglichen soll. Der Ansatz hierbei ist grundsätzlich ein interdisziplinärer – den unterschiedlichsten künstlerischen und kulturellen Ausdrucksformen und Veranstaltungsformaten soll sich hier eine Plattform bieten.

Weiterhin sollen KünstlerInnen nicht nur Raum für die Präsentation ihrer Werke, für das Formulieren von künstlerischen Diskursen bekommen, sie sollen bei der Realisierung ihrer Ideen und Konzepte auch praktischen Beistand erfahren. Sie werden beispielsweise bei der Planung und Ausführung einer Ausstellung nicht alleingelassen, sondern erhalten je nach Wunsch und Bedarf Unterstützung bei den einzelnen Arbeitsschritten wie Kuratierung, Hängung oder technischer Realisierung.

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